Kirchen in Leuna

Friedenskirche Neurössen

1929 und 1930 wurde die Friedenskirche als größte Kirche des Kirchspiels in der typisch schlichten  Bauweise dieser Zeit erbaut. Durch die aufstrebende Industrie am Standort Leuna  und den Zuzug vieler Menschen wurde ein geräumiger Kirchenbau nötig und das Ammoniakwerk stellte die nötigen Mittel zur Verfügung.
Vorrangige Bauelemente sind hier vor allem Kubus und Quader aus Kalkstein. Auffälligster Blickpunkt von außen ist die 3,60 m hohe Figur des Guten Hirten über dem Portal am 35,60 m hohen Uhr- und Glockenturm. Die Figur selbst gleicht einem Turm in ihrer überschlanken, ja strengen Form.
Tritt man in die Kirche ein, erblickt man im Altarraum ein Mosaikbild, dass sich über die gesamte Höhe der Kirche erstreckt. Es wurde vom Stuttgarter Maler Emil Glückner geschaffen. Hier erleben wir Tod und Auferstehung, Krieg und Frieden. Tote erheben sich aus ihren Särgen. Sie werden aufgenommen in den Himmel: der Regenbogen ist schon jeher das Zeichen Gottes für den Frieden mit den Menschen. Mittelpunkt des Mosaiks ist der Spruch: „FRIEDE SEI MIT EUCH“.
Rechts neben dem Altarraum steht seit 1998 ein restaurierter, mittelalterlicher Schnitzaltar, der 1480 gestiftet wurde. Seinen ursprünglichen Platz hatte er in der Annenkirche in Göhlitzsch.
Angeschlossen an die Friedenskirche sind das Pfarrhaus und das Gemeindehaus. Letzteres bietet durch seine sanierten Räume Platz für vielfältige Aktivitäten der Gemeinde und des Kirchenkreises.


 

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